Meister der Kreisliga West Herren 2003/04: TTC Saalstadt I

Blickte man vor etwa einem 3/4 Jahr in die Rheinpfalz, so wurde der TTC Saalstadt I als Mitfavorit um die Meisterschaft in der Kreisliga West gehandelt. Als Top-Favorit hatte sich die Mannschaft selbst nicht gesehen, gingen doch Mannschaften wie Riedelberg und Niederauerbach ins Rennen die sich zwischenzeitlich auch mit einem Spieler der zweiten Verbandsliga verstärkt hatten. Auch die zweite Mannschaft aus Saalstadt durfte nicht unterschätzt werden.
Schon die Vorrunde verlief wie keiner es erwartet hatte. Mit nur einem einzigen Unentschieden wurde die Vorrunde recht souverän abgeschlossen. In den Spitzenspielen war die Mannschaft in der Lage Ihr Potenzial voll abzurufen, so dass auch die starken Mannschaften sicher bezwungen werden konnten, der ‚knappste‘ Sieg konnte mit 9:4 verbucht werden.

Schon zu Beginn der Rückrunde stand das letztlich entscheidende Spiel um die Meisterschaft an. Hier traf die Mannschaft ohne Ihren Spitzenspieler Gerhard Weis auf Niederauerbach. Verstärkt wurde das Team durch Harald Stephan, der mithalf dieses Spiel mit 9:2 überraschend deutlich zu gewinnen. Für die gesamte Runde galt, dass oft auf „Ersatz“ aus der zweiten Mannschaft zurückgegriffen werden musste. Dies hat recht gut funktioniert und war somit auch entscheidend für den Erfolg in dieser Runde. Hiermit ein Dank an die zweite!

Gerhard Weis war im vorderen Paarkreuz fast immer eine Bank. Gerd Kiefer hat durch sein Angriffsspiel überzeugt und hat sich zur Integrationsfigur der Mannschaft entwickelt. Jens Vollmar bracht seine Gegner mit seiner gedrehten Angabe fast zur Verzweiflung. Leider hat auch noch sein Doppelpartner Leo Doneyer mit dieser Angabe seine Probleme, aber „Wir arbeiten daran“. Harald Kiefer  holte im mittleren Paarkreuz wichtige Punkte. Volker Heintz spielte eine fast makellose Runde, musste sich nur in den letzten Spielen jeder Serie geschlagen geben. Leo Doneyer war neben den Einsätzen als Spieler auch noch als Mannschaftsführer tätig.

Blicken wir nach vorne, so geht es in der nächsten Runde in der Bezirksklasse an den Start. Hier kann das Ziel nur Klassenerhalt heißen. Die Mannschaft sind in dieser Klasse sicherlich ein gutes Stück stärker. Bange machen gilt hier aber nicht, blickt die Mannschaft doch auf einige Jahre von Erfahrung in dieser Klasse zurück.

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