Rheinpfalz: Schlusslicht TV Rieschweiler unterliegt TTC Saalstadt 2

Zweibrücken. Im zweiten Anlauf siegte der TTC Käshofen in der Bezirksklasse West beim SV Weselberg 2 mit 9:7 und konnte den Abwärtstrend stoppen. Trotz eines guten Auftakts ging der TTC Riedelberg 4 in der Kreisliga West leer aus, und verlor gegen den TTC Höhfröschen 3 mit 5:9. Die rote Laterne hält in der Kreisklasse West weiterhin der TV Rieschweiler 2 nach einer knappen 6:8-Niederlage gegen den TTC Saalstadt 2 hoch.

Ein Sieg, ein Remis und eine Niederlage lautet die Bilanz der Bezirksliga-Herren TTC Käshofen in der Bezirksklasse West aus den ersten drei Rückrundenspielen. Eine durchwachsene Bilanz; gerade für einen Aufstiegsaspiranten. Gegen die junge Truppe vom SV Weselberg 2 konnte das TTC-Team aber im Wiederholungsspiel den zweiten doppelten Punktgewinn der Rückserie einfahren. Das Spiel war im Januar abgebrochen worden, nachdem während der Partie Wassermassen in die Weselberger Halle eingedrungen waren. Letztlich war die Absage ein Glück für die Käshofer, der damalige 3:5-Rückstand wäre schwerlich aufzuholen gewesen.

Diesmal kamen die Gäste deutlich besser aus den Startlöchern. Statt einem 3:5 hinterher zu laufen, lagen die Käshofer mit 5:2 vorne. Allzu lange hatte die Glückseligkeit auf Seiten des TTC aber nicht Bestand. Drei Spiele später stand auf der Anzeigetafel ein 5:5. So hatte Ralf Kaiser gegen den Besten der Klasse und ehemaligen Bezirksliga-Akteur, Armin Hess, eine 1:3-Niederlage wegzustecken. Dass es dann doch noch was wurde mit dem Käshofer Erfolg, war dem mittleren Paarkreuz zu verdanken: Die Routiniers Gerd Müller und Karl Höh sicherten zusammen vier Punkte.

Ob der TTC Käshofen noch mal an Platz eins schnuppern kann oder ob es darum geht, den Relegationsrang zu sichern, entscheidet sich in zwei Wochen. Dann ist Klassenprimus BTTF Zweibrücken zu Gast.

Ein 3:0 nach den Doppeln ließ Hoffnungen auf etwas Zählbares aufkeimen: Gegen den Tabellendritten der Kreisliga – TTC Höhfröschen 3 – klappte es für den TTC Riedelberg 4 am Ende aber nicht. Der TTC büßte peu à peu die Führung ein. Nach zwei erwarteten Niederlagen im vorderen Paarkreuz erhöhte Pascal Veith gegen Dirk Göring noch auf 4:2. Nach einer schwachen Vorrunde kommt Veith mehr und mehr ins Rollen und konnte gegen die Höhfröschener bereits seinen vierten Einzelsieg feiern. Dann aber nahm der kalkulierte Abwärtstrend gegen den Tabellendritten seinen Lauf. Fünfmal standen die Riedelberger auf der Verliererseite. Als auch Harald Schmitt gegen Gerd Plötz nach 2:1-Satzführung unterlag, war die Niederlage besiegelt. Wichtig wird das nächste Spiele für die Riedelberger. Gegen den Tabellennachbarn und direkten Konkurrenten TTC Mittelbach 2 und Schlusslicht VT Contwig ist Punkten eine Pflichtaufgabe.

Trotz des letzten Tabellenrangs „läuft es noch nicht aus der Reihe“, findet Michael Müller vom TV Rieschweiler 2. Auch die 6:8-Niederlage gegen den TTC Saalstadt 2 ändert daran nichts. Der Start in die Partie der Kreisklasse West war für den TVR trotz allem eine mittlere Katastrophe. Nach vier Partien stand es 0:4. Erst im Anschluss rappelten sich die Gastgeber noch mal auf. Ernst Stauch gab den Startschuss zu einer nicht ganz geglückten Aufholjagd. So arbeitete sich das Tabellenschlusslicht gegen die Saalstädter Punkt für Punkt heran, schnupperte immer mal wieder am Ausgleich, wurde aber stets ausgebremst. Der bayrische Neuzugang des TVR – Georg Denzler – verkürzte mit einem 3:2-Sieg gegen Peter Kiefer gar auf 4:6. „Denzler kommt langsam“, sagte e Müller, der dem Neuzugang eine aufsteigende Form bescheinigt. Im Endeffekt sei sogar ein Punkt drin gewesen, trauerte Müller den vergebenen Chancen hinterher.

Den Klassenerhalt packen, werden die Rieschweilerer auf jeden Fall, dessen ist sich Müller sicher. „Wir hatten zuerst die starken, die schlagbaren Gegner kommen erst noch.“ Wie die Partie jetzt gegen die BTTF Zweibrücken 3. Obwohl das TVR-Team auch gegen die Bickenalbtaler nicht mit der Stammformation antreten kann, rechnet sich Müller einiges aus. Zudem vermutet er, dass man Glück habe könne. „Vielleicht gibt es in diesem Jahr nur einen Absteiger aus der Kreisklasse.“

Quelle und kompletter Text: Rheinpfalz

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